Gründung und Aufbau
Das Unternehmen POLZUG Intermodal GmbH - eine Zeittafel
1991 | 17.12.1991 - Gründung des Unternehmens als Polzug Polen-Hamburg Transport GmbH in Hamburg unter Beteiligung der Firmen HHLA (40 %), Spedition Egon Wenk (20 %) und der PKP (40 %). |
1992 | Aufnahme des regelmäßigen Containerganzzug-Verkehrs am 29.01.1992 von Hamburg nach Warschau, ab November auch von Bremerhaven. Im ersten vollen Betriebsjahr befördert Polzug rund 4.800 TEU. |
1993 | Einrichtung und Aufbau des ersten eigenen Terminals in Pruszkow bei Warschau. |
1994 | Einrichtung einer zweiten Drehscheibe in Posen (Gadki). |
1995 | Einrichtung eines Terminals an der Schnittstelle zwischen europäischer Normal- und russischer Breitspur in Slawkow (mit Anbindung an die Ukraine). |
1996 | Eröffnung eines Büros in Kiew. |
1997 | Übernahme des Terminals Wroclaw (Breslau). Aufnahme regelmäßiger Verkehre nach Litauen und in die Ukraine. Aufbau einer Repräsentanz in Seoul (Südkorea). |
1998 | Mitgesellschafter Egon Wenk scheidet altersbedingt aus. Einstieg der Deutsche Bahn-Gruppe (heute DB Mobility Logistics AG). Neuverteilung der Gesellschafteranteile zu jeweils einem Drittel. Übernahme eines polnischen Partners und Integration als POLZUG Polska Sp.z o.o. Einführung einer selbst entwickelten Block Train Operating Software. |
1999 | Eröffnung von Büros in Poti (Georgien) und Baku (Aserbaidschan) zur Steuerung der Aktivitäten im Kaukasus und Zentralasien. POLZUG ist Marktführer im kombinierten Verkehr von und nach Polen. |
2000 | POLZUG erhält in Polen den Preis "Eurofakty" für innovative Investitionskonzepte und beispielhafte Integrationsbemühungen des polnischen Transportmarktes in die Europäische Gemeinschaft. |
2001 | Durchführung von Hilfssendungen in die Enklave Kaliningrad (Russland). Aufbau der Niederlassung Bremerhaven. POLZUG erhält den "Intermodal Award" von der EIA für seine innovativen Transportleistungen. Das Transportvolumen steigt erstmals auf über 50.000 TEU. |
2002 | Gründung der Tochter Silk Road Express LLC in Georgien. Durchführung von Hilfstransporten nach Poti (Georgien) und Afghanistan im intermodalen Verkehr Schiene/Schiff/Schiene. |
2003 | Aufnahme von Verkehren in die Mongolei. Umfangreiche Modernisierung von Steuerungssoftware, Chassis und Umschlaggerät an den vier eigenen polnischen Terminals. |
2004 | Transport größerer Hilfssendungen nach Moldawien. Einführung der elektronischen Auftragserfassung mit Kunden. |
2005 | Neuer Rotterdamdienst von und nach Polen. Umbenennung in POLZUG Intermodal GmbH. ISO 9001 und SQAS Zertifizierung. Einrichtung einer Repräsentanz in Detroit (USA). POLZUG Intermodal befördert erstmals über 75.000 TEU. |
2006 | Steigerung der gefahrenen Züge um 50% gegenüber dem Vorjahr. Erstmals Überschreitung der 100.000 TEU Marke. |
2007 | Erweiterung der Repräsentanz in den USA (Standort New Jersey). Innerhalb von zwei Jahren wurde das Transportvolumen auf über 143.000 TEU verdoppelt. |
2008 | Modernisierung des Containerterminals Wroclaw. Aufbau einer Repräsentanz in Südamerika. |
2009 | Die POLZUG-Tochter SILK ROAD EXPRESS fährt ersten Containerzug im Kaukasus. Der Geschäftsführer, Herr Walter Schulze-Freyberg, bekommt die "Goldene Umweltschiene" von den Führungskräften der Deutschen Bahnen verliehen. |
2010 | Umfirmierung der Tochterfirma SILK ROAD EXPRESS zu POLZUG Intermodal LLC. |
2011 | Am 27.09.2011 eröffnet POLZUG und die HHLA das erste Hub-Terminal im polnischen Poznan. |



